Planung#

Eigene Vorkenntnisse#

Ich habe bereits ein wenig Erfahrung mit den grundlegenden Mechanismen hinter Internetzensur, durch das Modul “Network Security”, von Steffen Wendzel, inklusive ein paar Gastvorträge, in denen Themen wie “Covert Channel Detection” angerissen wurden. Im kommenden Semester werde ich die Vorlesung “Internet Censorship” (auch von Steffen Wendzel) hören, die vermutlich eine große Hilfe sein wird, da das Themengebiet der Vorlesung einen großen Teil der Hauptfrage dieser Arbeit abdecken wird.
Im Rahmen eines Softwareprojekts in meinem Studium habe ich auch ein wenig Erfahrung mit Web-Hosting gemacht (Cloud Server einrichten, um mit Apache2 und TLS, Dokumentation zu einem Teilprojekt verfügbar zu machen).
Ich weiß, wie es einfach möglich ist, eine Website weitgehend ausbruchssicher über den Chromium Browser auf einem Raspberry Pi abzurufen, was also das Einrichten des geplanten Touchdisplays zu einer relativ trivialen Aufgabe machen würde, selbst wenn andere Hardware verwendet wird, da der Softwarestack “Debian Linux + Systemd + Sway WM + Chromium Browser” auf einem breiten Spektrum an Geräten umsetzbar sein sollte.
In dem Modul “Objekt Orientierte Programmierung” (damals von Matthias Tichy), habe ein paar sehr grundlegende Erfahrungen mit Web-Development gemacht (Struktur von HTML, Eigenheiten von JavaScript / Typescript) und privat habe ich noch ein wenig Erfahrung mit CSS gemacht, wodurch ich beim Erstellen der geplanten Website nicht bei 0 anfangen würde.

Benötigte Ressourcen#

  • Touchdisplay mit verwendetem Rechner Zugriff zu einem Touchdisplay, das auch eim Exponat verwendet werden soll, bzw. Zugriff zu stattdessen verwendeter Hardware. Ich bin mir nicht sicher was genau verwendet wird, ein vollintegriertes System, oder ein normaler Rechner, verbunden mit einem separaten Bildschirm, oder etwas ganz anderes. Es ist notwendig, dass ich irgendwann vor der eigentlichen Ausstellung, die Möglichkeit bekomme, zu Testen, ob meine erstellten Medien auf der dort verwendeten Hardware (oder einem Äquivalent) funktionieren.

  • Drucker Zugriff zu einem Drucker für mögliche Plakate oder ähnliche Medien (sollte von der Universität bereits zur Verfügung stehen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob das auch auf größere Plakate zutrifft).

  • Informationen zur übergeordneten Ausstellung Es wäre hilfreich möglichst viele Informationen zur übergeordneten Ausstellung “geheimes Wissen - verbotene Bücher” zu haben um mögliche Styleguides, und Vorgaben zu der Ausstellung respektieren zu können.

  • BW-Cloud Instanz (optional) Eine BW-Cloud Instanz um die geplante Website über das Internet verfügbar zu machen. Nicht nötig falls die Website nicht frei zugänglich sein soll.

Zeitplanung#

  • M1 April Genaue Themeneingrenzung und Auswahl der Fallbeispiele, “Ist eine Website als Hauptmedium angemessen für dieses Projekt?””

  • M2 Mai Recherche zur Hauptfrage (“Was ist Internetzensur?”, “Wie wird Internetzensur technisch umgesetzt?”)

  • M3 Juni “Welche Fallbeispiele eignen sich um die technischen Erklärungen angemessen zu ergänzen?”, und ersten Prototypen der Website präsentieren.

  • M4 Juli “Wie kann dieses Wissen, ohne große Vorkenntnisse vermittelt werden?”, also Aufbereitung des Materials von M2 und M3.

  • M5 August Website fertigstellen und mögliche andere Medien gestalten / Dokumentation in der schriftlichen Ausarbeitung finalisieren.

  • M6 September Puffer

Risiken und Ausweichplan#

  • Risiko: Die Ausstellung der Landesbibliothek sagt ab und das Exponat kann dort nicht ausgestellt werden.
    Ausweichplan: Bibliothek der Universität Ulm kontaktieren und möglicherweise dort ausstellen / Das Projekt nur als Website online verfügbar machen.
  • Risiko: Die Erklärung der technischen Grundlagen wird zu umfangreich/kompliziert.
    Ausweichplan: Der Umfang wird eingeschränkt und es wird mehr auf Fallbeispiele gesetzt.